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  • Sonntag, 18. Februar 2018 11:57

Geschichte des Jedi-Ordens

Lanceloth0 Kommentare

Geschichte des Jedi-Ordens

 

Ursprünglich als philosophische Forschungsgemeinschaft ins Leben gerufen, hat der Jedi-Orden seinen Ursprung in den frühen Tagen der Republik, 25.000 Jahre vor der Schlacht von Yavin (Nullpunkt der Star-Wars-Zeitrechnung). Die ersten Jedi verbrachten Jahrzehnte damit, über das mysteriöse Energiefeld der Macht zu sinnieren. Hierüber sind sie zu Meistern geworden, ebendiese Energie zu handhaben, und ihre Fähigkeiten dazu zu verwenden, anderen zu helfen. Über 25.000 Jahre dienten die Jedi der Galaktischen Republik als Friedensstifter, und ihre interplanetaren Heldentaten waren legendär. Doch einige von ihnen erkannten, dass die Macht auch zum Gewinn von Stärke und Einfluss genutzt werden kann und wandten sich zur dunklen Seite, die damals noch Boga genannt wurde. Diese Jedi begannen einen Krieg gegen die Anhänger von Ashla, der hellen Seite, der sich auf Tython stattfand, dem Planeten auf dem die Macht entdeckt wurde. Die helle konnte zwar die dunkle Seite besiegen, doch war das Vertrauen der ersten Jedi in die Macht stark erschüttert und sie zogen sich auf die entlegene Welt Ossus zurück. Sie verteidigten die Republik gegen die Hutten und andere Bedrohungen und schlossen sich bald der Republik an, weshalb sie ihren Sitz auf die Hauptwelt der Republik, Coruscant, verlagerten.

Da jegliche emotionale Beteiligung einen Jedi von seiner Mission abzulenken und Egoismus und Habsucht ihn zur Dunklen Seite der Macht hinüberzuziehen vermag, entwickelten sich viele Richtsätze und Bräuche, die das Gleichgewicht im Orden aufrechterhalten sollten. Von einer Heirat wurde einem Jedi, bis auf wenige Ausnahmen, abgeraten; ein Jedi-Anwärter war selten älter als sechs Jahre, wenn er mit dem Training begann.

7000 VSY spalteten sich dunkle Jedi vom Orden ab. Sie wurden zwar besiegt, doch einige Überlebende flüchteten nach Korriban, wo sie auf die primitive Zivilisation der Sith trafen. Diese konnten sie mit ihren Machtkräften leicht beeindrucken und die Sith machten sie zu ihren Herrschern. Das Blut der dunklen Jedi und der Sith vermischten sich von Generation zu Generation und das neue Reich der dunklen Jedi nannte sich nun nach der rothäutigen Spezies von Korriban „Sithimperium“. 2000 Jahre später kehrten die Sith zurück und überfielen unter ihrem neuen dunklen Lord Naga Sadow die Republik und die Jedi. Die Invasion konnte nach anfänglichen Schwierigkeiten zurückgeschlagen werden und die Republik entsandte ihre Streitkräfte nach Korriban, um die Sith endgültig zu vernichten.

In den nächsten 1500 Jahren stellten sich immer wieder selbsternannte Sith-Lords gegen die Republik wie z. B. der ehemalige Jedi Exar Kun, der zusammen mit einem anderen gefallenen Jedi und den Mandalorianern die Galaxis in einen Krieg stürzte, oder die beiden Kriegshelden Revan und Malak (siehe unten). Doch sie waren keine Sith. Einige der wahren Sith, von denen die Jedi und die Republik glaubten, sie wären im Großen Hyperraumkrieg (siehe oben) besiegt worden, konnten der Vernichtung ihrer Zivilisation entgehen und ließen sich nach langer Irrfahrt durch die Galaxis unter der Führung ihres neuen Imperators auf der Dschungelwelt Dromund Kaas nieder und begannen ihre Rache an den Jedi zu planen.

Etwa 4000 Jahre VSY starteten die Mandalorianer von den äußeren Randgebieten des damals bekannten Universums (dessen Grenze das Ende des Outer Rim war) ihren großen Kreuzzug gegen die Republik. Es ging ihnen einzig darum, durch gewaltige Siege mehr und mehr Ehre für ihr Volk anzusammeln. Der Jedi-Rat entschied, nicht in den Krieg einzugreifen. Da die Republik aber Niederlage um Niederlage hinnehmen musste, wollten die Ritter Revan und Malak nicht länger warten. Viele schlossen sich ihrer Bewegung an. Sie zogen in den Krieg, der aus Sicht des Rates nie hätte stattfinden dürfen. Nach der letzten Schlacht auf Malachor V, bei der Tausende Jedi, republikanische Soldaten und Mandalorianer durch den Einsatz des Schattengenerators (einer Maschine, die ein künstliches Gravitationsfeld erschuf, von dem die Soldaten zerquetscht wurden) getötet wurden, wandten sich Revan und Malak allerdings gegen die Republik selbst. Die Generalin, die bei der Schlacht von Malachor V das Kommando führte, kehrte zum Rat zurück, um über sich richten zu lassen. Der Rat, der nur noch aus den Jedi-Meistern Kavar, Vrook Lamar, Atris, Zez-Kai'Ell und Lonna Vash bestand, verbannte diese Jedi. Im Zweiten Jedi-Bürgerkrieg kämpften jetzt also die Reste des Jedi-Ordens und die Republik gegen die Sith und ihre Soldaten. Der Jedi Bastila gelang es, Revan gefangen zu nehmen, nachdem dieser durch seinen Schüler Malak in einem Hinterhalt schwer verletzt worden war. Der zweite Jedi-Rat auf Dantooine (der damals dann aus den Meistern Dorak, Vandar Tokare (vom selben Volk wie Yoda), Zhar Lestin und Vrook Lamar bestand) löschte Revans Gedächtnis und erschuf eine neue Persönlichkeit, die der Republik dienen sollte. Später erfuhr Revan auf einer Reise mit Bastila aber durch Malak persönlich, wer er war. Revan beendete später den Bürgerkrieg, indem er Malak in der Sternenschmiede stellte und ihn tötete, er wurde zusammen mit Carth Onasi, einem hochrangigen, republikanischen Piloten, mit der höchsten republikanischen Auszeichnung belohnt. Danach verließ er schließlich das bekannte Universum mit unbekanntem Ziel.

Zehn Jahre nach Ende des Zweiten Jedi-Bürgerkrieges war die Republik am Rande des Zusammenbruchs. Viele Planeten spalteten sich ab. Das lag größtenteils wohl auch am Zustand des Jedi-Ordens: Er existierte nicht mehr. Einzig der ehemalige Rat von Coruscant hatte Sith-Attentate wie auf Katarr überlebt. Alle Jedi und Miraluka (die Ureinwohner Katarrs mit starker Bindung zur Macht) wurden an einem einzigen Tag getötet. Daraufhin entschlossen sich die fünf Meister dazu, nur noch verdeckt zu ermitteln, sich zu verstecken und zu warten, bis sich die Bedrohung offenbart. In diesem Moment kehrte die ins Exil verbannte Generalin zurück. Die Sith zerstörten wegen ihrer Anwesenheit den Planeten Peragus II vollständig. Aber sie entkam. Die Verbannte suchte alle Meister auf, um zu verstehen, warum sie nach dem Krieg ihre Verbindung zur Macht verloren hatte und warum diese nun zurückkam. Nachdem alle Jedi-Meister bis auf Atris (die der dunklen Seite verfallen war, es sich nur nicht eingestehen wollte) und Lonna Vash (die von den Sith getötet wurde) auf Dantooine versammelt waren, offenbarte sich der erste Sith-Lord. Darth Traya, die unter dem Namen Kreia die Verbannte begleitet hatte, offenbarte ihr wahres Ich und tötete die letzten drei Meister des Ordens. Danach reiste die Verbannte nach Telos, um nach dem Aufenthaltsort Darth Trayas nach ihrer Flucht zu forschen. Dort musste sie sich Atris stellen. Nachdem sie sie besiegt hatte, enterte sie zusammen mit dem neuen Mandalore (dem Anführer der Mandalorianer) und Visas Marr, der letzten Miraluka, das Schiff des zweiten Lords der Sith, Darth Nihilus. Nachdem auch er vernichtet war blieb nur noch eine Hürde zu nehmen. Von Atris hatte die Verbannte erfahren, dass sich Traya auf Malachor V aufhielt, dem Ort, an dem sich das Schicksal der Verbannten erfüllen sollte. Auf Malachor traf die Verbannten auch auf den dritten und letzten der Lords: Darth Sion. Er war am tiefsten von allen gefallen und zog seine Kraft aus der dunklen Seite und allem Leben um ihn herum. Nach Sions Tod war der Weg frei zum Trayus kern, in dem der Kampf zwischen der Verbannte und Darth Traya entbrannte. Nachdem schließlich auch dieser letzte Lord der Sith seinen Tod gefunden hatte, reaktivierte die Verbannte mit Hilfe eines ihrer Reisegefährten, dem Zabrak Bao-Dur, den Schattengenerator ein zweites Mal und vernichtete Malachor V endgültig. Während die Verbannte Revan in die unbekannten Regionen folgte, wurde der Jedi-Orden von den Gefährten der Verbannten wieder aufgebaut.

Doch schon bahnte sich die nächste Krise an. Das Sith-Imperium kehrte im Jahr 3681 VSY aus seinem Exil im Outer Rim zurück und griff die Republik in einer groß angelegten Offensive an. Die Republik wurde vollkommen überrascht und unvorbereitet getroffen. Zwar konnte der Vormarsch der Sith im Mid Rim aufgehalten werden, doch geriet die Republik aufgrund akuter Versorgungsengpässe durch eine imperiale Blockade in Bedrängnis, da sich viele Systeme abspalteten und es selbst auf Coruscant, der Hauptwelt der Republik und Sitz des Jedi-Rates, Proteste aufgrund der fehlenden Versorgungsgüter gab. Nach 28 Jahren Krieg machte das Imperium der Republik und den Jedi ein Friedensangebot. Diplomaten beider Parteien trafen sich auf Alderaan, doch die Sith wollten sich noch einen letzten Verhandlungsvorteil verschaffen. Da die mächtigsten Jedi auf Alderaan waren um die Diplomaten zu schützen, fiel es einem Stoßtrupp der Sith nicht schwer den Jedi-Tempel zu überfallen von dort aus die planetare Verteidigung auszuschalten und Coruscant zu verwüsten. Mit Coruscant als Geisel konnten die Sith einen Friedensvertrag aushandeln, der einen Großteil der Galaxis unter imperiale Herrschaft stellte. Da sie bei den Senatoren in die Kritik gerieten, zogen sich die Jedi auf ihre wiederentdeckte Ursprungswelt Tython zurück.

In den nächsten Jahren herrschte kalter Krieg zwischen den beiden Großmächten, und beide Seiten bereiteten sich auf einen erneuten Ausbruch des Krieges vor. Sowohl die Republik als auch das Imperium rechneten mit einem erneuten Krieg und begannen mit der Konstruktion von Massenvernichtungswaffen. Zwar herrschte offiziell Frieden, doch es kam immer wieder zu Übergriffen im neutralen Raum und entlang der Grenzen. So sandte die Republik z.B.heimlich ihre Elite-Truppen auf den Planeten Balmorra, der sich de facto unter imperialer Herrschaft befand, doch befanden sich die Besatzer schon seit Jahren mit verschiedenen Rebellenzellen in einem zähen Guerilla-Krieg.

Im Jahre 2.000 VSY fand der Jedi-Ritter Phanius ein Holocron, in dem ihm die Wege zur dunklen Seite näher erläutert wurden. Er nannte sich nun Darth Ruin, verließ den Orden zusammen mit 50 anderen Jedi und gründete sein neues Sith-Imperium. Ruin wurde zwar von seinen Anhängern getötet, doch sein neues Sith-Imperium stürzte die Jedi und die Republik erneut in einen galaxisweiten Konflikt. Zwar nahm der Einfluss der Sith in den folgenden Jahrhunderten zu, doch konnten sie die Jedi nicht vernichten, da sie sich selbst in blutigen Bürgerkriegen bekämpften. Die Bruderschaft der Dunkelheit konnte sich gegen die übrigen Fraktionen durchsetzen. Der Sith Darth Bane wollte den Sith-Orden reformieren weshalb er die Bruderschaft vernichtete und die Jedi im Glauben ließ, die Sith seien endgültig vernichtet. In den nächsten 1000 Jahren erlebten die Jedi und die Republik eine Phase des Aufschwungs und des Friedens, während die Sith, die der von Bane eingeführten Regel der Zwei folgten, nach der es immer nur zwei Sith geben darf, im Verborgenen auf eine Möglichkeit zur Rache abwarteten.

Diese Möglichkeit sahen sie im Jahr 22 VSY gekommen, als Darth Tyranus, der Schüler von Darth Sidious, welcher eine Doppelidentität als Kanzler Palpatine hatte, eine Reihe von Sternensystemen dazu brachte, sich von der Republik abzuspalten. Diese Separatisten begannen einen Krieg gegen die Republik, die zu ihrer Verteidigung eine Klonarmee aufstellte, welche von den Jedi als Generälen angeführt wurde. Drei Jahre später offenbarte sich Darth Sidious, der insgeheim beide Kriegsparteien kontrollierte, und wandelte die Republik in das erste galaktische Imperium um. Er verführte den Jedi-Ritter Anakin Skywalker zur dunklen Seite und erklärte die Jedi zu Staatsfeinden, weshalb sie auf Grundlage der Order 66 von ihren Klontruppen gejagt und getötet wurden.

Zur Zeit des Imperiums von 19 VSY (vor der Schlacht von Yavin) bis 4 NSY galt der Orden der Jedi als vernichtet. Nachdem das Imperium besiegt war, wurde der Orden allerdings von einem Jedi namens Luke Skywalker neu gegründet und in den Dienst der neuen Republik gestellt. Unter der Führung von Skywalker begann das neue Zeitalter der Jedi. Seine Jedi-Akademie wurde auf einem der Monde von Yavin (Yavin IV) errichtet.

Er änderte diverse Verhaltensrichtlinien der Jedi, unter anderem die Vorschrift, dass ein Meister nur einen Schüler gleichzeitig unterweisen darf. Aufgrund des Mangels an ausgebildeten Jedi unterrichtete so ein Meister immer eine Gruppe von Schülern. Des Weiteren heiratete Luke Skywalker im späteren Verlauf Mara Jade und setzte somit eine weitere Richtlinie außer Kraft. Da Luke diese alten Richtlinien nicht kannte, war der neue Jedi-Orden anders strukturiert als der alte.

In der neuen Republik wurden zwar einige der starren Kodex-Regeln abgeschafft, doch das Bekenntnis eines Jedi, für Frieden und Gerechtigkeit in der Galaxis einzutreten, blieb davon unberührt.

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